Fragen und Antworten zu DryNex

Alles, was uns Hausverwaltungen und Eigentümer vor der ersten Miete fragen – kurz und ehrlich beantwortet.

Wirkung und Eignung

Was hilft dauerhaft gegen einen feuchten, muffigen Keller?

Dauerhaft hilft nur, die Luftfeuchtigkeit konstant im gesunden Bereich (etwa 50–60 %) zu halten. Ein vernetzter Entfeuchter trocknet die Raumluft automatisch und entzieht Schimmel und Geruch die Grundlage. DryNex vermietet solche Geräte inklusive Fernüberwachung und Wartung; die Montage bieten wir auf Wunsch mit an.

Warum reicht ein Entfeuchter mit Hygrostat nicht?

Weil er nur dort misst, wo er steht. Ein Hygrostat am Gerät sieht die trockenste Luft im Raum, nämlich die in seinem eigenen Luftstrom, und schaltet ab. Die Luft bewegt sich nur, solange der Kompressor läuft. In einem geschlossenen Keller wandert die Feuchte aber mit der Luftströmung von der warmen Decke zur kühlen Außenwand und zum kalten Boden; in dieser Ecke bleibt es feucht, und dort schimmelt es. DryNex wälzt die gesamte Kellerluft mehrmals täglich um, auch ohne zu entfeuchten. Das bricht diese Strömung, der Sensor misst die echte Raumfeuchte, und die trockene Luft erreicht jede Ecke. Mehr zum Wirkprinzip

Für wen ist DryNex geeignet?

Für Hausverwaltungen und Eigentümer von Mehrparteienhäusern ebenso wie für private Hausbesitzer mit feuchtem Keller. Persönlich sind wir im Umkreis von rund 35 km um Grödig tätig, also in der Stadt Salzburg, im Flachgau, im Tennengau und im angrenzenden Bayern. Darüber hinaus überwachen wir die Geräte ebenso aus Grödig, die Betreuung vor Ort übernimmt einer unserer Partnerbetriebe.

Hilft das auch bei aufsteigender Feuchtigkeit aus dem Mauerwerk?

Ein Entfeuchter hält die Raumluft trocken und verhindert damit Schimmel und Geruch – die Ursache beseitigt er nicht. Steigt Wasser aus dem Mauerwerk auf, braucht es langfristig eine bauliche Lösung. Wir sagen Ihnen bei der Einschätzung ehrlich, was in Ihrem Fall zu erwarten ist, und auch dann, wenn ein Mietgerät für ein paar Wochen genügt.

Funktioniert das auch in einem unbeheizten Keller im Winter?

Das Gerät arbeitet im Bereich von 5 bis 32 Grad. Der typische Keller liegt ganzjährig darüber, auch ungeheizt. Fällt ein Raum im Winter regelmäßig unter 5 Grad – etwa eine offene Tiefgarage –, ist Kondensationstrocknung ohnehin nicht das richtige Verfahren; darauf weisen wir Sie bei der Einschätzung hin, statt Ihnen ein Gerät hinzustellen, das dort wenig ausrichtet.

Miete und Service

Was kostet DryNex?

Ein Gerät kostet 139 € brutto im Monat bei drei Jahren Laufzeit und 129 € brutto bei fünf Jahren (115,83 bzw. 107,50 € netto). Darin enthalten sind Gerät, Fernüberwachung, Wartung, Filterwechsel und die Behebung von Störungen im Normalbetrieb – dazu kommt der Strom. Die Montage bieten wir Ihnen gerne unverbindlich an; Elektro- und Abwasseranschluss kann auch Ihr Hauselektriker bzw. Hausinstallateur herstellen. Wie viele Geräte Ihr Objekt braucht, sagen wir Ihnen nach einer kurzen Einschätzung; für einen typischen Kellergang genügt in der Regel eines. Zur Einordnung: Eine Schimmelsanierung im Keller kostet ein Vielfaches davon – und ändert nichts an der Ursache, wenn die Feuchte bleibt.

Muss ich die Geräte kaufen?

Nein. DryNex funktioniert als Miete zu einem fixen Monatspreis – ohne Investition. Service und Fernüberwachung sind inklusive, die Montage bieten wir auf Wunsch mit an. Gemietet wird mit einer Grundlaufzeit von drei oder fünf Jahren; danach ist die Miete monatlich kündbar.

Was ist im Service enthalten und was nicht?

Enthalten sind Fernüberwachung, Wartung, Filterwechsel und die Behebung von Störungen im normalen Betrieb – dafür müssen Sie nichts tun und nichts melden, wir sehen es selbst. Nicht enthalten sind die Montage, die wir Ihnen gerne gesondert anbieten, sowie Schäden durch Vandalismus, unsachgemäße Behandlung oder Eingriffe Dritter; die verrechnen wir gesondert.

Wer zahlt den Strom?

Den Strom zahlen Sie, er läuft über Ihren Anschluss. Das Gerät regelt auf eine Zielfeuchte: Der Kompressor läuft nur, wenn entfeuchtet werden muss, sonst arbeitet nur der Lüfter oder das Gerät ruht (7 Watt Bereitschaft). Über den Tag gemittelt liegt der Verbrauch bei rund 115 Watt – das sind etwa 83 Kilowattstunden im Monat, bei 30 Cent je Kilowattstunde also rund 25 € monatlich. In den ersten Wochen, solange die Grundfeuchte abgebaut wird, liegt er darüber.

Gerät und Montage

Wohin läuft das Kondenswasser?

In einen festen Ablauf. Anders als bei Haushaltsgeräten gibt es keinen Behälter, den jemand regelmäßig ausleeren müsste – genau daran scheitert Dauerbetrieb im Keller sonst meistens. Eine eingebaute Kondensatpumpe (Grundfos Conlift2) fördert das Kondensat bis zu 5,5 Meter hoch oder, bei geringer Höhe, bis zu 50 Meter weit. Der Ablauf muss also weder auf Bodenhöhe noch direkt neben dem Gerät liegen. Den Anschluss übernehmen wir auf Wunsch im Rahmen der Montage – oder Ihr Hausinstallateur.

Wie laut ist das Gerät?

Der Schalldruckpegel liegt bei rund 48 dB(A), im reinen Lüfterbetrieb bei etwa 45 dB(A) – das entspricht ungefähr der Geräuschkulisse eines ruhigen Büros und liegt unter dem Pegel einer normalen Unterhaltung. In einem Kellerraum ist das in aller Regel unproblematisch. Grenzt unmittelbar ein Wohn- oder Schlafraum an, berücksichtigen wir das bei der Wahl des Montageorts.

Wie groß ist das Gerät und wo kann es hängen?

Das Gehäuse misst 60 × 60 × 40 Zentimeter und wiegt 42 Kilogramm. Es wird auf einer Montagekonsole an der Wand befestigt und steht damit nirgends im Weg – der Kellerraum bleibt vollständig nutzbar. Es wird fest an das 230-Volt-Netz angeschlossen, bewusst ohne Stecker: So kann niemand das Gerät „zum Stromsparen“ vom Netz nehmen, was in Gemeinschaftskellern sonst regelmäßig passiert. Dazu braucht es einen Ablauf für das Kondensat, wobei die Pumpe bis 5,5 Meter Höhe bzw. bis 50 Meter Weite fördert. Den Luftdurchsatz von 350 Kubikmetern pro Stunde schafft ein Gerät für erstaunlich große Räume; welche Anzahl Ihr Objekt braucht, sagen wir Ihnen nach der Einschätzung.

Ihre Frage war nicht dabei?

Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns kurz, um welches Objekt es geht. Wir antworten ehrlich, auch wenn ein DryNex nicht die richtige Lösung ist.

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